Heinrich-Blanc-Stiftung zeichnet herausragende Studierende aus

Heinrich-Blanc-Förderpreis 2011

  • ktcs23_heinrich-blanc-foerderpreis2011_pic1

Oberderdingen, 20.10.2011. Herausragende Abschlussarbeiten standen am vergangenen Donnerstag im Mittelpunkt der Verleihung des Heinrich-Blanc-Förderpreises 2011, an der rund 85 geladene Gäste teilnahmen. Der erste Preis ging an Wiebke Goos aus Karlsruhe. Die Studentin an der Hochschule Pforzheim hat die Jury mit ihrer bravourösen Bachelor-Thesis im Rahmen des Studiengangs „Schmuck und Objekte der Alltagskultur“ überzeugt. Glücklich nahm sie den mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreis durch die Vorstände der Stiftung, Frank Straub und Manuel Blanc, entgegen. Darüber hinaus wurden drei weitere Studenten für ihre exzellenten Diplom- bzw. Bachelor-Arbeiten gewürdigt. Den diesjährigen Festvortrag hielt Dr. Hans-Eberhard Koch, Geschäftsführender Gesellschafter der Witzenmann GmbH, Pforzheim.

Frank Straub, Verwaltungsratsvorsitzender beider Blanco Unternehmensgruppen, freute sich darüber, dass die fünfte Verleihung des Förderpreises erstmals am Stammsitz des Firmengründers Heinrich Blanc stattfand. In seiner Ansprache betonte er den hohen Innovationsgehalt der Diplomarbeit der 26-jährigen Karlsruherin. Mit viel Gespür und Einfallsreichtum schuf sie nach ausgiebigen Markt- und Material-Recherchen eine außergewöhnliche Kollektion von Ringen, die sozusagen in ihrer späteren Verpackung, der Gussform, entstehen. Wiebke Goos begeisterte mit der Präsentation ihrer Arbeit nicht nur die Jury, sondern beeindruckte die Gäste des Abends vor allem auch mit ihrem Mut zur Realisierung ihrer kreativen Idee. Denn die ambitionierte Gestalterin eröffnete just Mitte Oktober eine Galerie für Schmuck und Accessoires in Karlsruhe, wo sie neben ihrer eigenen Kollektion auch Preziosen anderer Designer anbietet.

Die Heinrich-Blanc-Stiftung, initiiert durch Nachkommen von Heinrich Blanc, Gründer des Unternehmens Blanco und Mitbegründer der E.G.O. in Oberderdingen, honoriert mit dem Preis die besonderen Leistungen von Nachwuchstalenten. Seit 2007 prämiert die Stiftung akademische Abschlussarbeiten, die sich durch innovative, originelle Produktideen, Produktionskonzepte oder Management-Strategien hervorheben. Mit der Förderung wolle man besonders ambitionierte Studenten motivieren und nicht zuletzt damit auch dem Mangel an Führungsnachwuchs entgegen wirken, so Frank Straub. Aus diesem Grund unterhält die Blanco Unternehmensgruppe seit vielen Jahren auch intensive Kooperationen mit den Hochschulen in der Region.

„Das Niveau der eingereichten Arbeiten war insgesamt mehr als erstklassig“, zeigte sich Frank Straub beeindruckt. So platzierte sich Sebastian Schröck, Maschinenbau-Student an der Hochschule Pforzheim, mit einer exzellenten Thesis zum Thema „Entwicklung einer Zusatzeinrichtung zum Unrunddrehen und/oder Aufbringen von Oberflächenstrukturen während des Drehprozesses“ auf dem zweiten Platz. Den dritten Platz teilen sich der Maschinenbau-Student Michael Feicht, Pforzheim, und Olivia Janos, Crailsheim. Michael Feichts Thema, das die Sicherheit von Tauchern in den Fokus stellte: „Die Entwicklung eines Distanzkontrollsicherheitssystems für den Unterwasserbereich“. In der Bachelor-Thesis von Olivia Janos, die an der Reinhold-Würth-Hochschule Künzelsau BWL sowie Kultur-, Freizeit- und Sportmanagement studiert, geht es um „Vorschläge zur Implementierung und Umsetzung eines betrieblichen Age-Management-Konzepts“. Mit ihren durchdachten, zukunftsgerichteten Lösungen passen die prämierten Arbeiten auch gut zum Pioniergeist von Heinrich Blanc, der vor mehr als 85 Jahren das Unternehmen gründete.